In Schutt und Asche

Mittlerweile habe ich mich wieder etwas beruhigt. Am Freitag habe ich mich mal wieder nach meiner Nähmaschine erkundigt und dabei mehr oder weniger zufällig erfahren, dass sie am 14.07. bei einem Brand einer Scheune, die als Reparaturwerkstatt diente, komplett zerstört wurde.

Ich bin entsetzt, dass mir niemand mitgeteilt hat, was passiert ist. Ein paar Tage vor dem Brand habe ich ja noch mit dem Reparateur gesprochen und er hat gesagt, er würde demnächst das Ersatzteil bestellen. Ich stehe aber auf einer Liste drauf, immerhin kann man sich erinnern, dass ich mal eine Maschine hatte, die jetzt offenbar nicht mehr existiert. Im Moment weiß niemand, welche Versicherung zuständig ist und wie alles weitere abgewickelt wird…

Da wünscht man sich eigentlich nur noch, dass die Situation mit den Worten „Verstehen Sie Spaß?“ aufgeklärt wird. Da dies aber nicht passieren wird, werde ich mich mal nach einer neuen Maschine umschauen.

Bis demnächst,
Sonja 😉

Benjamin wird mobil

Zu seinem vierten Geburtstag hat Benjamin sein erstes richtiges Rad mit Pedalen geschenkt bekommen. Am Anfang hat das Treten nicht gleich geklappt und er ist wieder auf das Laufrad umgestiegen. Seit dem ersten August jedoch üben wir beinahe täglich mit dem Rad, und gestern hat er zum ersten Mal geschafft, alleine loszufahren. Kurven funktionieren bereits bestens, eine rasante Fahrt geradeaus auch – nur am Berg geht ihm schnell die Kraft aus. Aber das wird sich ändern, wenn der Kindergarten wieder losgeht, denn jetzt können wir die 700 Meter mit dem Radl fahren und sind ruckzuck dort. Heute Morgen haben wir eine kleine Ausfahrt auf dem Radweg gemacht und die schon abgeernteten Felder angesehen.

Am Mittag wurden dann im Garten auf dem Feuerkorb Burger gegrillt. Die Brötchen werden bei jedem Mal besser – auch den Wespen hat es geschmeckt.

Am Nachtmittag war ich mit Frederik noch eine halbe Stunde im Freibad. Wir haben den wahrscheinlich letzten richtig heißen Augusttag optimal genutzt & sehr genossen.

Bis demnächst,
Sonja 😉

Reparieren von 12 bis 12

Für die Kinder kann ich gerade gar nichts reparieren. Da zurzeit nur kurze Hosen getragen werden, gehen eher die Knie, als die Hosen kaputt, wenn mal wieder auf den Steinplatten im Garten gebremst wird.

Deshalb wurde in diesem Monat für mich repariert. Im letzten Jahr habe ich mir eine luftige dreiviertel Hose gekauft, die an allen wichtigen Stellen silberne Knöpfe hat. An den Hosentaschen auf der Rückseite und an den Knien, denn die Hose kann auch hochgekrempelt und kürzer getragen werden.

Schon im letzten Jahr kurz ist mir beim Einsteigen ins Auto ein Knopf einer Hosentasche abgerissen. Das passende Ersatzteil ist mir bei meiner Aufräumaktion im April wieder in die Hände gefallen und letztendlich habe ich mich entschlossen, die Reparatur zu versuchen.

Zuerst wurde die Hosentasche innen mit Vlies verstärkt. Dann habe ich mir den Knopf genauer angesehen, entsprechendes Werkzeug herausgesucht und eingeschlagen.

Aber offenbar nicht fest genug, oder doch mit dem falschen Werkzeug. Die Reparatur hat ganze zwei Wochen gehalten. In der Waschmaschine ist das innere Knopfteil wieder aufgetaucht. Das andere war nicht mehr aufzufinden.

Wenn jemand weiß, wie man so etwas dauerhaft reparieren kann, dann immer her mit den Tipps. Nachdem die Hose jetzt auch an den Taschen Löcher bekommt, werde ich sie nach diesem Sommer definitiv aussortieren – könnte davor aber noch das richtige Einschlagen einiger Knöpfe trainieren, denn da ist eine große Auswahl vorhanden.


Dann habe ich von Frederik noch ein wunderschönes Einhorn geschenkt bekommen, bei dem Benjamin zwei Beine abgebrochen hat… Diese wurden erst mit Sekundenkleber angeklebt und anschließend noch einmal auf beiden Seiten gebügelt.

Jetzt hängt es im Atelier an der Schranktüre.

Bis demnächst,
Sonja 😉