Besuch eines Gürteltieres

Am dritten Adventswochenende hatten wir Besuch von Günni, dem Gürteltier der Klasse 3/4a. Der besucht reihum die ganze Klasse und jedes Kind darf die gemeinsamen Erlebnisse in Günnis Tagebuch eintragen. Bei uns durfte er – zusammen mit unserem Günni – puzzeln, die Großeltern besuchen und somit Katze Sherry kennen lernen, dort außerdem den Adventskalender plündern und mit Schneebällen nach Onkel Martin werfen. Lebkuchen wurden gegessen und ein kuscheliges Bett für die Nacht hat Günni natürlich auch bekommen. An diesem Wochenende waren die Kinder zwei Mal auf dem Schlittenberg und haben den Bob eingefahren. Benjamin kam mit einer roten Backe zurück, die eine Woche brauchte, um wieder normal auszusehen.

Mittlerweile gibt es hier zwei Bobs, aber leider keinen Schnee mehr…


Und das hier hat unser Günni von Frederik zu Weihnachten geschenkt bekommen:

Ich bin immer wieder überrascht, wie gut Frederik mit Nadel und Faden hantieren kann – der Apfel fällt halt nicht weit vom Stamm 🙂

Bis demnächst,
Sonja 😉

Frohe Weihnachten!

Schon sind die Festtagsessen wieder vorbei, die Gäste gegangen, alle Geschenke ausgepackt – und den Kindern ist bereits am zweiten Ferientag langweilig. Glücklicherweise hat das Christkind ganz viele Bücher gebracht, das muss sich jetzt nur noch der Leseanfänger ran wagen.

In diesem Jahr mussten liebgewonnene Traditionen weichen, andere, die im letzten Jahr plötzlich nicht mehr machbar waren, wurden jedoch wieder hinzugenommen. Erstmals seit 2016 habe ich im Dezember keine Adventskalendertasche genäht (aber vielleicht komme ich ja nächste Woche noch dazu 🙂 ). Dafür war der Monat vollgepackt mit der Booster-Impfung, es wurden viele spontane Geschenke vorbereitet und ausgefahren. Ich habe 20 Säckchen in unterschiedlichen Größen genäht, die auch in Zukunft als Verpackung verwendet werden können. In der Schule hatte jede Klasse einen eigenen Adventskalender, es wurde sehr viel Baumschmuck gebastelt, Frederik hat sogar wieder etwas gestickt und damit eine schöne Box verziert.

Für die Lehrer habe ich über 20 „Putzerle“ genäht. Wir hatten im November eine iPad-Schulung, da kam mir der Gedanke, dass so etwas ziemlich nützlich sein kann… Verpackt wurden sie in die leeren Adventskalendertäschchen von Cousine Lisa, das hat genau gepasst und jetzt ist alles aufgeräumt 😉

Das Essen am Heiligen Abend und heute wurde wieder im Kreise der Familie gefeiert. Gestern gab es Schnitzel und Kartoffelsalat und heute einen gemischten Salat, Gulasch mit Erbsen-Reis und eine Ananas-Joghurt-Nachspeise. Jeder hat mal gekocht und etwas mitgebracht, lecker war es!

Genießt alle noch den zweiten Feiertag!

Bis demnächst,
Sonja 😉

Reparieren von 12 bis 12

Am Dienstag hatte Frederik zum Abschluss des Themas „Wald“ mit der ganzen Klasse eine Exkursion in den Wald hinter unserem Haus. Neben seiner Lehrerin und einer Begleitperson war auch ein Förster dabei, der den Kindern im Schneesturm eine Menge Sachen erklärte. Im Dickicht hat ein Kind einen Handschuh verloren, der aufgrund der Schneeverhältnisse bis jetzt nicht mehr aufgetaucht ist. Und Frederik ist eine Außennaht der Winterjacke eingerissen. Das konnte am Abend innerhalb von Minuten repariert werden. Weil der Stoff so glitschig war, habe ich das nur von außen mit der Maschine ausgebessert. Bei der anschließenden Anprobe haben wir dann entdeckt, dass er aus dieser Jacke schon so gut wie herausgewachsen war und ihm kurzerhand eine größere Winterjacke bestellt.


Vor zwei Wochen ist die Toilettenspülung kaputt gegangen. Erst ist die Seite mit der kleinen Spülmenge ausgefallen, zwei Tage später auch die andere. Im Moment spülen wir, indem wir an den beiden Haken ziehen. Im Prinzip sehr praktisch, weil sich das Wasser hervorragend dosieren lässt – allerdings sieht es ziemlich bescheiden aus. Und eigentlich sollte so etwas doch nicht schon nach etwas mehr als fünf Jahren kaputt gehen – der Spülkasten im Keller ist über 20 Jahre alt und läuft immer noch wie geschmiert.

Reparieren ließ sich das bisher nicht. Erstens ist ein Plastikteil abgebrochen und zweitens stehen im Moment keine Handwerker zur Verfügung. Wenn dann allerdings mal jemand vorbeikommt, werden die sich auch gleich ansehen, wo im Dachgeschoss die Heizung eingebaut werden kann, dann geht es da wenigstens langsam weiter…

Bis demnächst,
Sonja 🙂

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