CityStyle ♥

In weiser Voraussicht (eine Woche ist doch recht sportlich für eine Tasche – und Corona ist jetzt auch im Städtle angekommen) habe ich schon am letzten Wochenende die CityStyle zugeschnitten. Mit Reißverschlussblende, zwischengefasster Innentasche und Reißverschluss in der Taschenklappe. Wenn schon, denn schon – das volle Programm.

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Außen besteht sie aus einem braunen Velours-Kunstleder von Farbenmix. Der Stoff fühlt sich wunderbar weich an, lässt sich toll vernähen und verleiht der Tasche genau den richtigen Stand. Verstärkt habe ich die CityStyle nicht, mein Bügelversuch mit Vlieseline H250 hat üblen Geruch und ein gewelltes Vorderteil ergeben – war aber auch etwas zu heiß, wie ich nach kurzer Recherche herausgefunden habe. Innen habe ich einen stabilen Dekostoff verwendet, aus dem in der letzten Woche, wie auf dem Farbenmix Blog zu sehen, auch eine schöne CityHopper entstanden ist.

Für diese Tasche sind sehr viele Einzelteile nötig und nachdem man drei Reißverschlüsse eingebaut hat, weiß man wieder, wie das geht. Vor allem mit der Blende hatte ich am Anfang meine Schwierigkeiten. Die einzelnen Schritte sind aber toll erklärt und die Größe der Tasche ist nahezu perfekt für mich. Sie ist vergleichbar mit meinem 80% Bube aus dem Jahr 2017. Aufgrund der verwendeten Materialien sieht sie außerdem sehr edel aus 😉

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Die Taschenklappe ziert eine Blumen-Applikation, die ich mit reflektierendem Stoff erstellt habe. Als wir in den Wintermonaten in der Dunkelheit zur Schule gelaufen sind, habe ich festgestellt, dass ich – im Gegensatz zu den Kindern – leider kaum gesehen werde, weil an meiner Kleidung keine Reflektoren befestigt sind.

Wenn man einmal mit der CityStyle angefangen hat, kann man nur schwer wieder aufhören und bis zum nächsten Tag warten. Nur so konnte ich mir letztendlich erklären, warum in der Innentasche keine Wendeöffnung vorhanden war und ich kurz vor Schluss erst einmal den Nahttrenner bemühen musste. In der Taschenklappe habe ich eine schwarze Samtpaspel eingebaut und es wurde abgesteppt, wo es nur ging.

Bestimmt wird sie hier noch oft getragen! 🙂

Verlinkt auf dem Farbenmix Blog.


Wie es in den nächsten Wochen im Städtle aussieht, kann im Moment noch keiner sagen. Bis zum Ende der Osterferien sind natürlich auch hier Schule und Kindergarten geschlossen. Frederik kam heute mit allen Büchern, Heften, Fibeln, 13 Hausaufgaben und einem „Lesegeheft“ der zweiten Klasse nach Hause (das von der ersten Klasse hat er schon gemacht). In den nächsten Tagen bekommen wir per Mail noch Aufgaben von der Lehrerin geschickt. Und dann heißt es, die fünf Wochen so sinnvoll zu nutzen, dass am Ende auch der Erstklass-Stoff prima beherrscht wird. Schwieriger wird es sein, Benjamin so zu beschäftigen, dass Frederik in Ruhe seine Sachen erledigen kann 🙂

Noch bin ich voller Zuversicht (für Werken und Gestalten und HSU habe ich mir auch schon was überlegt 😉 )!
Und freue mich immer, wenn ich bei zahlreichen Blogs neue Einträge finde. Dann weiß ich, dass es euch allen gut geht. Bleibt gesund und schaltet in den nächsten Wochen ein paar Gänge zurück. Diese Taktik erscheint mir gerade nicht die Schlechteste zu sein. Und gilt natürlich auch für Freunde und Familienmitglieder!

Bis demnächst,
Sonja 😉

CityHopper

Der TS5SA startet mit einem richtigen Knaller. Zum Einstieg hatte ich eigentlich eine leichte Tasche erwartet bzw. erhofft, aber dieses Mal geht es nach dem Alphabet. Die erste Tasche ist somit die CityHopper: Eine sehr geräumige Tasche, die einem allerdings einiges abverlangt mit Schwierigkeitsgrad 4. Die Träger zu nähen ist wirklich kein Zuckerschlecken 😉
Glücklicherweise gibt es dazu ja ein Video. Wenn man das mitsamt der Anleitung mehrmals studiert und exakt nacharbeitet, hat man am Ende tatsächlich eine „knuffige“ Tasche erschaffen.

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Verwendet wurde für meine CityHopper ein gut abgelagerter Leinenstoff, von dem ich nicht mehr weiß, wofür ich ihn gekauft habe… Innen drinnen ist auch ein Blumenstoff, der ist allerdings neu. Meine Restbettlaken und sonstigen Schrankleichen eignen sich nicht einmal mehr für eine Tascheninnenseite – denn wenn die zu gruselig aussieht, macht das Verwenden der Tasche gar keinen Spaß. Die D-Ringe an den Trägern stammen von einer entsorgten Tasche und sind leider sehr schwer, das hätte ich besser lösen können.

Noch am Donnerstag wusste ich nicht, wer diese Tasche einmal tragen wird. Jetzt bin ich mir sicher, dass ich sie behalte. Schwarz-Weiß passt eigentlich überall dazu. Und selbst vollgepackt hat sie im Fahrradkorb Platz 🙂

Jetzt verlinke ich aber erst einmal auf dem Farbenmix Blog und mache mir Gedanken über die CityStyle, die man bis nächsten Sonntag nähen kann – ist zwar „nur“ Schwierigkeitsgrad 3, aber ich glaube, dafür kann man auch sehr viel Zeit aufwenden. Vor allem, wenn man nicht die einfachste Variante wählt…

Bis demnächst,
Sonja 😉


Unsere wunderschönen Frühlingsboten im Garten möchte ich euch auch noch zeigen:

UFO-Abbau im Februar

Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen. Im Februar wurde tatsächlich auch ein wenig gestickt… Wenn es in diesem Tempo weitergeht, könnte die Tischdecke im Jahr 2028 fertig gestellt sein.

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Hoffen wir mal, dass ich im März ein gutes Stück vorankomme…

Verlinkt bei Klaudias-Kreativ-World.


Heute hat es hier übrigens wunderschön geschneit. Überall schossen Schneemänner aus dem Boden und auf dem Schlittenberg gab es sogar – kaum war er bedeckt – einige unerschütterliche Bobfahrer. Benjamin hat beim Heimlaufen nicht einmal gemeckert und Grüffelospuren im Schnee hinterlassen.

Bis demnächst,
Sonja 😉

Zwischendurch-Projekte

Um nicht ganz dem Kostüm-Wahnsinn zu verfallen, habe ich auch einige andere Sachen begonnen 😉

Da wäre das Top von Frederiks Wohnmobilquilt.

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Und viele Reste des Row By Row, die ich zu kleinen Versuchsstückchen zusammengesetzt habe – gut, um mal wieder Freihandquilten zu üben.

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Da haben sich auch zwei Mug Rugs aus Batikstoffen drunter geschmuggelt.

Bei diesem habe ich nur den Hintergrund eng gequiltet, dadurch ploppen die bunten Quadrate geradezu in die Höhe.

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Bei dieser Gelegenheit wurden auch ziemlich kleine Vliesreste zusammengebracht und somit Platz im Atelier geschaffen 🙂

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Bis demnächst,
Sonja 😉

Kuh – Herde!

Heute war es so weit! Am Mittag ist eine Kuhherde durch die Altstadt getobt. 80 Teilnehmer haben sich am Kirchplatz eingefunden, letzte Vorbereitungen am Kostüm getroffen (einen Teilnahme-Button für die Kinder befestigt und weiße Augenpunkte auf den schwarzen Filz geklebt) und dann Bonbons und Konfetti verteilt. Es waren sehr viele Zuschauer anwesend, was dazu führte, dass bei fast allen die Süßigkeiten schon nach der Hälfte des Weges an die Kinder gebracht waren. Bei uns hatte zudem Benjamin einiges selbst gegessen 🙂

Nach dem Umzug wurde – wie jedes Jahr – ein Gruppenfoto vor der Fuggerhalle aufgenommen. Das hier hat die Oma gemacht.

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Anschließend konnte man noch zum Kinderfasching in die Fuggerhalle gehen und Kuchen essen oder tanzen und Süßigkeiten fangen.
In diesem Jahr waren wir auch dabei – die Süßigkeiten-Ausbeute aber eher gering 😉

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Auf dem Heimweg ist Benjamin im Bollerwagen eingeschlafen, mit einer Tüte Popcorn in der Hand.

Ich bin froh, dass alles so gut geklappt hat, und doch so viele mitgemacht haben! Im Moment bin ich sicher, dass wir auch im nächsten Jahr – unserem letzten Jahr im Kindergarten – wieder beim Umzug dabei sein werden.

Darauf ein kräftiges Kuh – Herde, Kuh – Herde, Kuh – Herde!

Bis demnächst,
Sonja 😉