Freibad und Sandkastenrückbau

Nach einem Blick auf den Wetterbericht haben wir uns gestern kurzfristig dazu entschieden, im Freibad einzuchecken. Mit dem Rad sind wir gegen 10:30 Uhr aufgebrochen, waren dann höchstens 30 Minuten im Wasser (für die Kinder war es wie immer viel zu kalt), und sind nach einem kurzen Sonnenbad auf der Liegewiese wieder nach Hause gefahren. Benjamin ist sogar zwei Mal gerutscht.

Am Nachmittag haben die Männer das Loch im Sandkasten wieder zugeschüttet und dabei einen aus Versehen entstandenen Betonklotz zu kleinen Steinen geschlagen. In den nächsten Monaten werden noch die Randsteine entfernt und Gras angesät. Und dann schauen wir mal, wo die Kinder als nächstes einen Durchbruch versuchen 😉

Kurz darauf waren wir noch auf den Feldern und haben mehrere Mähdrescher und Traktoren beobachtet, viele Grillen gehört, aber nur zwei davon gesehen.

Ganz toll war, als die Ablöse für den gelben Mähdrescher gekommen ist. Das war nämlich eine Frau.

Bis demnächst,
Sonja 😉

Tiergarten Ulm

Da waren wir schon lange nicht mehr, deshalb stand ein Besuch im Aquarium bei den Jungs ziemlich weit vorne auf der Ausflugsliste. Gestern haben wir uns spontan einen Platz gebucht und durften um 13:30 Uhr einchecken. Wir haben erstaunlicherweise sehr viel gesehen, die Kinder halten es nun doch länger als drei Sekunden vor einem Fenster aus und suchen interessiert nach einem Tier, falls sie gar keines entdecken 🙂 Bei unseren ersten Besuchen war das Motto eher „So schnell wie möglich durchrennen, draußen gibt es einen Spielplatz!“

Dabei habe ich einen Fisch entdeckt, der mir sehr gut gefallen hat: Der Pyjama-Kardinalbarsch, er sieht aus wie ein Patchworkfisch.

Auf unserem Rundgang ist uns das erste Mal eine riesige Bananenstaude aufgefallen, die eine Menge Früchte getragen hat. Gesehen haben wir außerdem sich sonnende Lamas (oder Alpakas), blökende Schafe und meckernde Ziegen, eine stolze Pfauenmama, die mit ihrem Nachwuchs durch den Park gelaufen ist, laute Papageien und ein schlafendes Känguru.

Anschließend wollten wir einen nahegelegenen Abenteuerspielplatz aufsuchen. Leider sind wir zuerst in die falsche Richtung gelaufen.

Nach etwa einer halben Stunde durch die Friedrichsau kam der Spielplatz in Sicht – er war leider ziemlich gut besucht. Also haben wir abgemacht, dass wir es bei etwas schlechterem Wetter noch einmal versuchen (ich habe mir auch notiert, wie wir da ohne Umweg hinkommen: Man muss beim Tiergarten rechts abbiegen und dem Bibererlebnispfad folgen…)

Bis demnächst,
Sonja 😉

Bobbahn und Steine klopfen

Endlich regnet es nicht mehr durchgängig! Diese zweite Ferienwoche soll laut Wetterbericht eher angenehm werden, deshalb werden wir sehr spontane Tagestouren unternehmen.

Heute Morgen um neun Uhr sind wir mit allerhand Proviant und Hammer und Meißel bepackt in Richtung Schwäbischer Alb aufgebrochen. Eine Stunde später wurde in Donnstetten Halt gemacht. Gerade rechtzeitig, Benjamin war weiß wie eine Wand aufgrund der Serpentinen auf den letzten Kilometern. In Donnstetten gibt es eine moderne Ganzjahres-Bobbahn, die Spaß für die ganze Familie verspricht. Mike hat sie 2019 entdeckt, als er mit Frederik kurz vor Schulbeginn einige Abenteuertouren unternommen hat. Benjamin und mir hat die Bahn auch sehr gut gefallen. Bei den ersten drei Fahrten wurde noch ein bisschen gebremst, die Fahrten vier und fünf sind wir allerdings auch Vollgas heruntergebrettert.

Gerne wären wir im Anschluss ins Urweltmuseum in Holzmaden gegangen, das hat aber am Montag geschlossen. Deshalb haben wir den Schieferbruch Kromer angesteuert und dort zwei Stunden geeignete Schieferplatten gesucht, geklopft, gespalten und schließlich über zahlreiche Ammoniten, Fischfossilien und Muscheln gestaunt.

Die Rückfahrt verlief ohne Zwischenfälle – der Stau auf unserer Seite hatte sich aufgelöst und Benjamin glücklicherweise den Großteil der Fahrt verschlafen.

Bis demnächst,
Sonja 😉

(Kein) UFO-Abbau im Juli…

… oder „Endlich Ferien!“

Zumindest für Frederik, der heute schon um 09:30 Uhr mit einem sehr guten Zeugnis nach Hause gehen durfte. Und weil im Juli neben den Abschiedsgeschenken keine Zeit war, um ein UFO überhaupt in die Hand zu nehmen, zeige ich euch, was Frederik in Werken und Gestalten seit Wiederbeginn des Präsenzunterrichts so getrieben hat:

Er hat sich heimlich zum Schleifen- und Knotenexperten ausbilden lassen und dieses wunderschöne Säckchen gestickt. Die WG-Lehrerin hat schließlich Innenfutter und weißen Klettverschluss angebracht, bevor sie es zunähte. Quasi im Vorbeigehen wurde bei diesem Projekt die Schleife gelernt, jetzt brauchen wir nur noch Schuhe mit Bändeln 😉


Diese drei Mugrugs werden morgen an die Erzieherinnen der linken Gruppe verschenkt – die rechte Gruppe bekommt auch noch was, aber erst Ende August, wenn wirklich die letzte Woche im Kindergarten ansteht.

Jetzt brauchen wir nur noch gutes Wetter, damit wir um 12 Uhr ein Picknick im Kindergarten-Garten mit allen Vorschulkindern veranstalten und auch unsere großen Geschenke überreichen können. Jeder setzt sich nur auf seine Decke, der Abstand wird selbstverständlich eingehalten und mitgebrachtes Essen wird am besten nur von der eigenen Familie konsumiert.

Bis demnächst, meine Ferien beginnen am Dienstag!
Sonja 😉

Und im nächsten Monat kann ich auch wieder etwas aus der UFO-Rubrik zeigen.

Verschlafen

Ist ja nicht so tragisch, wenn man an seinem freien Tag zu spät aufsteht, aber irgendwie war heute doch überall der Wurm drin. Ich wurde zur gleichen Zeit wie die Jungs aus den Träumen gerissen, woraufhin noch vor dem ersten Kaffee erst einmal das Pausenbrot und die KiGa-Verpflegung für Vor- und Nachmittag und zwei Frühstücke vorbereitet werden mussten…

Nachdem ich Benjamin um 07:45 Uhr im Kindergarten abgegeben hatte, fuhr ich wieder heim und hatte unglaubliche zwei Stunden Zeit um ein Wasserbett zu entlüften, die Waschmaschine anzuwerfen und bei den persönlichen Abschiedsgeschenken für die Erzieherinnen weiter zu applizieren. Pünktlich um 09:58 Uhr klingelte es und der Spülmaschinen-Spezialist werkelte für die nächsten beiden Stunden in der Küche herum. Nachdem an Kochen deshalb nicht zu denken war, taute ich kurzerhand drei undefinierbare Tupperboxen auf. Wie später zu erkennen war handelte es sich dabei um Milchreis, Spitzkohl-Hackfleisch-Eintopf und Blumenkohl-Stangensellerie-Lauch-Gemüse. Kombiniert mit einer Bratwurst, war das ziemlich lecker – den Milchreis gab es mit Kirschen als Nachspeise.

Beim Bratwurst braten habe ich jedoch die Pfanne etwas zu lange erhitzt (und das auch noch, ohne den Dunstabzug anzustellen) und den Hitzemelder in der Küche ausgelöst. Der ohrenbetäubende Lärm lässt klares Denken leider nicht mehr zu, ich war zunächst froh, dass offenbar nichts in Brand geraten war und schleppte die Pfanne auf den Balkon. Wieder in der Küche versuchte ich zuerst den Hitzemelder abzubauen, und wickelte den einen Teil in ein dickes Handtuch ein, der Lärm blieb jedoch unverändert laut. Also wurden sämtliche Fenster und Türen aufgerissen und ein paar Minuten später hörte es auf…

Beim Füllen der Spülmaschine haben wir dann bemerkt, dass beim wieder Einbauen der Schrank angekratzt wurde. Der erste richtige Kratzer – und nicht mal von der Familie verursacht… Zeit also, die Farbe auszuprobieren, die wir 2016 für die Beseitigung von derartigen Schäden bekommen haben. Von weiter weg ist jetzt gar nichts mehr zu sehen 😉

Nach dem Essen ist Frederik eingefallen, dass wir ja noch die Tomaten und Gurken gießen müssen. Bei dieser Gelegenheit bin ich im Gras barfuß in Katzenkacke getreten.

Zwei Stunden später, beim Abholen von Benjamin ist Frederik dann noch mit dem Rad gestürzt, als er mit dem Lenker in einer weit auf den Gehweg herausstehenden Hecke eingehakt ist. Im Kindergarten musste er mit einem Pflaster am Knie versorgt werden.

Bis demnächst, seit fünf Stunden ist hier kein Murks mehr passiert, hoffentlich bleibt es die nächsten Tage so!
Sonja 😉

Verlinkt bei Valomea’s Flickenkiste – weil ich nicht weiß, ob ich in diesem Monat noch etwas anderes reparieren kann – es wird gerade einfach nichts kaputt gemacht…