Ich habe lange ĂŒberlegt, wie ich diesen Beitrag nennen soll. Nicht, dass ihr denkt, jetzt nimmt sie sich eine Auszeit und hat schon wieder die Lust am NĂ€hen verloren. Dem ist nicht so, dieser Monat war bisher sehr erfolgreich đ
In den letzten Tagen ist hier die erste Tasche des farbenmix Taschenkalenders entstanden. In diesem Jahr werden nicht 10 Taschen in 10 Wochen, sondern 12 Taschen in einem ganzen Jahr genÀht. Und da hier noch so viel Taschenzubehör Platz im Atelier belegt, habe ich mir eine persönliche Challenge gesetzt: Alle Taschen werden mit dem produziert, was vorhanden ist. Und wenn etwas mal nicht passt, muss erst improvisiert werden. Etwas neues gekauft wird nur in einem wirklichen Ausnahmefall.
Meine AusZeit habe ich nach dem Erscheinen des Rucksack-Addons am letzten Mittwoch begonnen. Da mein Rad keinen GepĂ€cktrĂ€ger hat, ist die einzige Möglichkeit, Taschen sicher zu transportieren, auf dem RĂŒcken.
Mir gefÀllt besonders die in der Seitennaht eingebaute Flaschentasche, die ein Umfallen wirklich unmöglich macht. Morgen nehme ich sie mit zum Arbeiten, ich bin gespannt, wie sie sich bewÀhrt.
DafĂŒr muss ich jetzt nur noch zwei in der LĂ€nge passende TrĂ€ger fĂŒr die Rucksackvariante herstellen. Und beim nĂ€chsten Mal gibt es Neuigkeiten zum Positivities-Quilt.
Gerade habe ich nachgelesen, was ich mir 2023 an Silvester vorgenommen habe – den Artikel zu finden war nicht schwer, denn in diesem Jahr sind nicht viele neue dazugekommen…
Ich wollte 1000 km durch den Wald walken (heute Morgen nach meiner letzten Runde waren es sagenhafte 1309 km, das Jahresziel wurde bereits Mitte September erreicht). AuĂerdem Schwedisch lernen (hat funktioniert, in den letzten 370 Tagen habe ich nur an 2 Tagen weder Vokabeln noch eine Lektion angesehen, das reicht immerhin, um bei Amazon auch schwedische Rezensionen verstehen zu können). Den Positivities-Quiltalong mit nĂ€hen und weitere Projekte beenden, die hier schon vorrĂ€tig waren hat leider nicht geklappt, dafĂŒr findet sich aber bestimmt in diesem Jahr Zeit đ
Was ich mir fĂŒr 2025 vornehmen werde, weiĂ ich noch gar nicht. Ich hoffe, es fĂ€llt mir noch etwas ein. Elisabeth, die heute einen tollen JahresrĂŒckblick gepostet hat, hat mir vorgeschlagen, ehrenamtlich bei den Wegepaten mitzumachen, die gerade im StĂ€dtle gesucht werden. Nachdem ich ja eh gerne drauĂen unterwegs bin, wĂ€re das vielleicht was fĂŒr mich. Denn mindestens 1000 km sollen auch im nĂ€chsten Jahr wieder von Komoot aufgezeichnet werden – eine 83 Wochen dauernde Serie von Touren darf einfach nicht unterbrochen werden.
Heute war es so schön drauĂen, der Winter hat sich von seiner prĂ€chtigsten Seite gezeigt:
Jetzt wird gleich dekoriert fĂŒr unser Raclette heute Abend. Benjamin und ich haben beim letzten Einkauf etwas Glitzer und Glamour mitgenommen – und ein Tischfeuerwerk. Denn auch in diesem Jahr wollen wir wieder auf den Tannenberg steigen um von dort die Stadt und die umliegenden Dörfer im Blick zu haben, da braucht man selbst keine Raketen verschieĂen.
WĂ€hrend im Wohnzimmer gerade die Lichterkette um den Baum gewickelt wird, muss ich hier unbedingt noch das Ergebnis meines Sugaridoo-Adventskalenders prĂ€sentieren. In 23 Tagen wurde etwas zauberhaftes produziert. Eigentlich ein bzw. zwei Platzdeckchen (am zweiten Tag konnte man lesen, dass genug Stoff fĂŒr zwei Projekte im Adventskalender vorhanden war, da konnte ich natĂŒrlich nicht widerstehen…). WĂ€hrend die Einzelteile nach und nach entstanden sind habe ich beschlossen, keine Platzdeckchen, sondern eher einen TischlĂ€ufer daraus zu gestalten. Platzdeckchen werden hier so gut wie nie benötigt, wir putzen lieber gleich den Tisch ab, wenn etwas daneben geht. Die Deckchen mĂŒssten sonst auch sehr oft gewaschen werden đ
Also habe ich noch ein „Mittelteil“ erfunden, dabei den ganzen grĂŒnen Stoff aufgebraucht, das Sashing etwas verlĂ€ngert und gehofft, dass der Stoff fĂŒr die RĂŒckseite und das Binding reichen wĂŒrden. Hat funktioniert! Nur das Vlies musste aus den BestĂ€nden verwendet werden.
Tag 23 und 22 wurden nach kurzem BefĂŒhlen dann vertauscht geöffnet – ich nĂ€he das Binding auf der RĂŒckseite gerne mit der Hand an und wollte dafĂŒr genĂŒgend Zeit haben.
An das Label mit dem schwarzen Sharpie habe ich mich nicht gewagt. Es muss erst sichergestellt sein, dass es nach der WĂ€sche immer noch so aussieht und nicht das komplette Teil ruiniert. Um das auszuprobieren findet sich bestimmt in den Ferien eine Gelegenheit.
Mittlerweile wurde der Baum auch geschmĂŒckt und sieht wie immer wunderschön glitzernd aus – fĂŒr das Kollegium habe ich im Dezember 3D-Sterne genĂ€ht, die Ăberbleibsel sind jetzt an unserem Baum.
Heute Nacht hat es geschneit – wenn die Temperatur nicht noch mehr steigt, könnte es tatsĂ€chlich weiĂe Weihnachten geben đ
Bis demnĂ€chst, habt einen zauberhaften Abend! Sonja đ
Der 03.07.2015 hatte Temperaturen ĂŒber 30 Grad â etwas, von dem wir in diesem Sommer wohl nichts mehr haben werden. Heute wurde jedenfalls ein sehr nasser Geburtstag gefeiert mit Omas und Opa und einem ausgezeichneten Coronakuchen. Ganz fein gemahlene Mandeln, nur 16 Minuten Backzeit bei 200° C Ober- und Unterhitze und erhitztes Schokolade-Butter-Gemisch bei Stufe 4 haben zu einem unglaublich saftigen Ergebnis gefĂŒhrt.
Ganz viel FuĂballzeugs hat Benjamin bekommen. Jetzt sind die Jungs gut gerĂŒstet fĂŒr das nĂ€chste Spiel â und so wie es aussieht, findet hier am Freitag eine kleine Geburtstags-FuĂballguck-Party statt. Mit Pizza und Almdudler. Mit Sonne und mehr als 20°. Mit 6 Jungs und 2 MĂ€dchen. Und die beiden spielen richtig gut FuĂball.
Die Entscheidung, in diesem Jahr beim Quiltalong „Positivities“ mitzumachen, war Gold wert. Januar und Februar sind bereits so weit wie möglich zusammengenĂ€ht, auf den MĂ€rz freue ich mich!
Zu Weihnachten habe ich vom Kollegium einen Stoffgutschein geschenkt bekommen, im Januar habe ich dafĂŒr den dunkelblauen Hintergrundstoff besorgt. Die unifarbenen Stoffe habe ich weitestgehend nach Rachels VorschlĂ€gen in der allerersten Ăbersicht ausgesucht – ein paar Farben sind noch von meinen Summersamplern vorhanden, grĂŒn und gelb wurden ergĂ€nzt. Die Prints werden aus den RestbestĂ€nden der alten Quilts vervollstĂ€ndigt.
An diesen Spruch, den man bereits ZweitklĂ€sslern nahebringt, musste ich bei der Fertigstellung des bereits lange zugeschnittenen SchatzsucherSets von farbenmix denken. Ich dachte mir, das wĂ€re sogar fĂŒr die Jungs noch geeignet, wenn mal wieder ein Sonntagsausflug durch Wald, Feld und Fluss ansteht. Leider habe ich in der Fertigstellungseuphorie beim Rucksack das Teil mit der aufgesetzten ReiĂverschlusstasche verkehrt herum angenĂ€ht. Das ist aber erst aufgefallen, als der Beutel schon den Boden drin hatte…
Dumm gelaufen, ist jetzt halt weniger Platz vorhanden. Das war ĂŒbrigens ein Fehler der Art „Anleitung habe ich gelesen, ist ja alles selbsterklĂ€rend, also los geht’s!“
Bei zwei von vier Schatzbeuteln ist es mir auĂerdem gelungen, den Tunnelzug oben so anzunĂ€hen, dass der AufhĂ€ngehaken nicht an der AuĂenseite war, sondern zwischen Netz und Tunnel. Das wurde aber aufgetrennt und noch einmal gemacht. Von Seiten der Jungs kam dann mal kurz der Satz, dass ich mich einfach besser konzentrieren mĂŒsste…
Am nĂ€chsten Tag habe ich ein Shirt fĂŒr Frederik genĂ€ht und doch tatsĂ€chlich den Stoff verkehrt herum zugeschnitten. Dass die fliegende Fledermaus nach oben schaut war ja klar, wahrscheinlich habe ich deshalb automatisch das Vorderteil mit der hĂ€ngenden Fledermaus auch so herum auf den Stoff gelegt. Aufgefallen ist mir das erst, als es komplett fertig war đ Unter was dieser Fehler lĂ€uft ist mir noch nicht ganz klar, Unkonzentriertheit ist auch hier ganz weit oben auf der Fehlerskala. Jetzt weiĂ ich aber, dass die GröĂe 152 ihm schon fast passt und kann den nĂ€chsten Kapuzen-Hoodie in Angriff nehmen.
Ab sofort wird wieder genau gelesen, was in der Anleitung steht und vor dem ZusammennĂ€hen geprĂŒft, ob danach auch etwas VernĂŒnftiges rauskommt. Und wenn ein Panel oder ein Musterstoff auf der Schneideunterlage liegt, werde ich zwei Mal hinsehen und dann erst den Rollschneider in die Hand nehmen.