Adventskalendertasche 2020 – JustBe

Geschafft! 18 Tage voller Vorfreude sind schon wieder vorbei und ich halte tatsächlich zwei Adventskalendertaschen in meinen Händen. Zwei deshalb, weil ich mir vorgenommen hatte, in diesem Jahr immer gleich am jeweiligen Tag auszuschneiden und mit zu nähen. Zumindest eine Version davon. Und das hat auch solange geklappt, bis am Sonntag der zweite Lockdown angekündigt wurde. Montag und Dienstag konnte ich dann leider erst verspätet nachholen, denn da musste noch das Kindergarten-Weihnachtsgeschenk organisiert, besorgt und ausgeteilt werden.

Aber der Pausentag am Mittwoch wurde ausgiebig genutzt und ich konnte wieder aufholen. Nachdem ich bei der grauen Version die Seitenteile eingenäht hatte, wusste ich auch, wie ich den Gurt bei der gelben Variante anbringen konnte. Ich habe schnell die Anleitung der Alltagsheldin hervorgekramt und mich daran orientiert.

Beim Anbringen der grauen Seitenteile habe ich mal wieder gesehen, wie unerlässlich das korrekte Markieren wichtiger Stellen ist. Und was passiert, wenn man das nicht macht. Umschreiben lässt sich das Debakel auch mit „Wer schlecht markiert, verliert“ oder „Markieren verpennt – dann wird halt getrennt“. Das hat aber dazu beigetragen, dass die gelbe Version im Nu richtig zusammengenäht war 🙂

Da meine Stoffe ziemlich leicht sind, wäre eine Verstärkung mit H630 durchaus angebracht gewesen. Bei der grauen Version hilft das Annähen der Gurte am Ende tatsächlich, dem Gesamtwerk noch etwas Stabilität zu verleihen. Die Gurte selbst habe ich oben nicht mehr aufeinander genäht. Die Erfahrungen mit der Doktortasche im letzten Sew-Along haben mir gezeigt, dass das bei diesem Gurt nicht möglich ist.

Und was macht man, wenn die Adventskalendertasche genäht ist? Sich auf den Dezember 2021 freuen und wieder dabei sein. Zum Thema Vorfreude habe ich übrigens einen interessanten Artikel im SZ-Magazin gelesen, wer sich dafür interessiert, sollte hier klicken!

Bis demnächst,
Sonja 😉

Verlinkt auf dem Farbenmix-Blog.

Für alle Spät-Starter: Das Schnittmuster der JustBe gibt es hier im Dezember noch kostenlos.

Adventskalendertasche update

Bevor morgen der dritte Pausentag eingeläutet wird, präsentiere ich den nächsten Zwischenstand. Die Anleitungen 5 – 9 habe ich so weit wie möglich fertig bearbeitet. Bei der grauen Version wurden alle Schritte ausgeführt. Die gelbe Variante wartet allerdings noch auf die Befestigung des Schultergurtes. Ich befürchte, das werde ich erst am letzten Tag machen können…

Bis demnächst,
Sonja 😉

Reparieren von 12 bis 12

Die Reparatur des Monats kommt in diesem Monat nicht von mir. Was wohl daran liegt, dass dort der Einsatz einer Nähmaschine vollkommen unmöglich war, nämlich im Rollladenkasten der Balkontür im Wohnzimmer.

Beim Rollladenhochziehen haben wir ein ganz komisches Geräusch vernommen, der Rollladen blieb unten und jedem im Raum war sofort klar, dass gerade etwas kaputt gegangen war (Gott sei Dank hat Mike den Rollladen geöffnet 🙂 ). Allerdings nicht wie üblich, das Gurtband. Die Lamellen, die dort vor mehr als 30 Jahren eingebaut wurden, waren sehr brüchig und die oberste wollte offenbar nicht mehr angeschraubt sein.

Ein paar Tage konnten wir nicht hinaus und es wurde mehr Licht im Raum benötigt, aber dann war das Übel auch ganz schnell wieder repariert. Es ist doch schön, wenn man gleich zwei fähige Handwerker im Haus hat, die genau wissen, wie etwas eingebaut wurde, was man zum Reparieren besorgen muss und es dann auch noch in Rekordzeit hinbekommen 🙂


Ich dagegen habe die Lieblingsjeans von Benjamin wieder ganz gemacht – ohne die Sternenjeans, die er am Anfang gar nicht mochte, geht er nicht mehr aus dem Haus. Man muss sie sogar abends waschen, damit er sie in der Früh wieder in den Kindergarten anziehen kann. Eine Seite wurde mittlerweile schon zum zweiten Mal repariert (am Sonntag, während der Spätzle-Teig eine halbe Stunde geruht hat).

Außerdem habe ich mich an die gefütterte Jeans gewagt, die jetzt auch wieder ohne Loch getragen werden kann, eine neue Schlafanzughose für Benjamin aus einem ausrangierten Kleid von mir genäht und bei einer schon vorhandenen Hose das zu weite Bündchen abgetrennt und ersetzt. Perfekt zum Einkuscheln bei den derzeitigen Temperaturen.


Heute hat es den ganzen Tag geschneit. Wundervoll, da schmecken die Vanillekipferl aus Porridge gleich noch viel besser!

Diese schöne Krippe haben wir auf dem Weg in den Kindergarten entdeckt.

Bis demnächst,
Sonja 😉

Verlinkt bei Valomea’s Flickenkiste.

Adventskalendertasche (Tag 1 – Tag 4)

Ich kann es einfach nicht lassen und bin selbstverständlich auch in diesem Jahr wieder dabei! Mit einem kleinen – aber feinen – Unterschied. Dieses Mal habe ich schon begonnen und warte damit nicht, bis schon einigermaßen abzusehen ist, wie das Ergebnis am Ende wohl aussehen wird. Das wird ein tolles Experiment 🙂

Für die aktuelle Adventskalendertasche ist die Materialliste dieses Mal derart überschaubar gewesen, dass ich beschlossen habe, gleich zwei zu machen. Da wird bei der ersten Version in grau genau nach Plan zugeschnitten und genäht, bei der zweiten Variante in gelb werde ich eine andere Gurtlösung wählen und habe deshalb bei Tag 3 hier nur die Klappe auf der Nahtzugabe des Oberteils fixiert.

Morgen ist Pause und am Sonntag geht es frisch und munter wieder an die Werke – natürlich erst, nachdem wir unsere geputzten Stiefel auf Nikolausgaben überprüft haben. Mir wurde eindringlich geraten, meine Stiefel auch vor die Tür zu stellen, ich bin sehr gespannt, was da wohl reingelegt wird.

Bis demnächst,
Sonja 😉

Alle Jahre wieder…

[WERBUNG, da ich auf Lillestoff verlinke und euch das vielleicht dazu animiert, in diesem Jahr beim Adventskalender ab dem 1.12 mitzumachen]

Ihr werdet euch bestimmt fragen, warum ich das mache? Das ist ganz einfach: Im letzten Jahr habe ich doch tatsächlich was gewonnen beim Lillestoff-Adventskalender! Und zwar ein Kinder-Überraschungspaket, das hinter Türchen 23 versteckt war. Im Januar kam ein kleines Päckchen mit 1m Pinguin-Sweatstoff und 0,5m zimtfarbenem Bündchenstoff an. Aufgrund der Faschingssaison bin ich leider erst jetzt dazu gekommen für Benjamin etwas draus zu nähen.


Und wenn ich schon dabei bin, zeige ich euch, was in den letzten Monaten hier alles entstanden ist (sehr passend, weil auch einige Stoffreste aus meiner Lillestoffsammlung endlich zum Einsatz gekommen sind – und ich aufgrund spezieller Ereignisse dort auch ein paar neue Sachen erworben habe…)

Frederiks Maskensortiment musste dringend erweitert werden, weil die Kinder nun auch im Unterreicht andauern Maske tragen müssen. Da kam das neue Tiermasken-Paneel gerade recht. Die erste Variante habe ich schon Mitte Mai vernäht.

Diese Masken hat er sofort akzeptiert und vergisst in der Regel auch nicht, welche einzupacken – außer es geht in die Musikschule 😉
Die Sachen für Mädchen habe ich für meine Masken geschnappt und die schwarz-weißen Drucke sind für Mike übrig geblieben.

Aus den abgeschnittenen Rändern der neuen Maskenstoffe habe ich für Frederik noch ein Kissen gezaubert. Und mal wieder Freihandquilten geübt.


Für den neuen Familienzuwachs (bei der entfernten Münchner Verwandtschaft), der im Oktober das Licht der Welt erblickt hat, gab es einen Spielzeugteppich zur Geburt. Flitzhausen, mit „Fahrzeugen“, die mit Füllwatte gefüllt sind – und die ich offenbar nicht fotografiert habe…

Weil mir das erste Ergebnis mit dem zu einem Beutel zusammenziehbaren Teppich nicht gefallen hat, habe ich noch einmal den Rand abgetrennt, Knopflöcher angebracht, und ein Hoodieband eingezogen. Rückseite wurde ein Fundstück im Regal, das während des Row by Row Quilts entstanden ist.


Für das Baby durfte ich außerdem noch ein paar Klamotten nähen. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, die Mädelsstoffe wurden drastisch reduziert.


Die Jungs haben aber auch was bekommen. Ich habe hauptsächlich Shirts, Pullis und Schlafanzughosen in den Größen 134 und 116 genäht. Die sollten noch eine Weile passen.

Wie ihr seht, ist bei uns das Hoodie-Fieber ausgebrochen. Schuld daran war eine Freundin, die mir Wikinger-Sweatstoff vorbeigebracht hat, den sie vor zwei Jahren bei einem Holländischen Stoffmarkt erworben hatte. Sie kam einfach nicht dazu, ihn zu vernähen. Und bevor ihre Jungs da ganz rauswachsen, bat sie mich, ihr zwei Wendemützen zu machen. Da war dann noch einiges an Stoff übrig, was zu meinem ersten Hoodie für Kinder geführt hat. Und zu allen weiteren… Ist aber im Moment ziemlich praktisch, wenn im Klassenzimmer lange gelüftet wird – da kann man wenigstens den Kopf warm einpacken.


Und für mich sind noch Shirts und ein Rock aus Resten entstanden.


Dann wünsche ich euch viel Vergnügen mit dem ersten Türchen – bei jedem Adventskalender, den ihr morgen öffnet! Für die Jungs habe ich in diesem Jahr abwechselnd Schokolade und Playmobil gepackt – etwas, das sie am 24. zusammen aufbauen dürfen und dann beiden gehört… Ob das gut geht?

Wir werden es sehen…
Bis demnächst,
Sonja 😉